Die große Welt des psychisch „Unbewussten“ ist für mich faszinierend und ein großer Ozean, der zunächst dunkel erscheint, aber mit zunehmendem Verstehen von Zusammenhängen immer heller wird und ein ganzheitliches Verstehen des psychisch „Geworden-Seins“ in der Welt möglich macht. Auch vergleichbar mit einer reisenden Person, in einem fremden Land, die in dem Prozess des Entdeckens einer anderen Kultur auch sich selbst immer mehr zu hinterfragen und zu verstehen beginnt.
Außerhalb meiner Tätigkeit als Psychotherapeutin bin ich in einer therapeutischen Jugendwohngemeinschaft als therapeutische Fachbeauftragte tätig. Davor durfte ich viele Jahre Kinder- und Jugendliche im stationären als auch im ambulanten Bereich sozialpädagogisch begleiten.
(Psychonanalytisch orientierte Psychotherapie)
Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie ist ein psychoanalytisches Therapieverfahren im Sitzen mit 1 bis 2 Sitzungen in der Woche. Die Bearbeitung lebensgeschichtlich begründeter unbewusster Konflikte und krankheitswertiger Störungen der Persönlichkeitsentwicklung wird in einer therapeutischen Beziehung zum Inhalt des Verfahrens. In der therapeutischen Beziehung können unbewusste und verdrängte Beziehungsdynamiken bewusst gemacht und im Hier und Jetzt verändert werden.
Ziel ist es, Belastungen zu reduzieren und mehr innere Freiheit zu gewinnen. Das eigene Leben und die eigenen Entscheidungen können durch eine psychotherapeutische Behandlung selbstbestimmter erlebt werden.